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Georg von Schönberg (1553-1594)

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ID GND 142167460 VIAF 127436797 Abb. 1 Das Wappen der Familie von Schönberg nach J. Siebmacher, New Wappenbuch. Darinnen deß H. Röm. Reichs Teutscher Nation hoher Potentaten (...) Wappen Bd. 1 (Nürnberg 1605) S. 164, koloriert nach der Beschreibung ibid., Bestand der Staatlichen Bibliothek Passau Lebensdaten Geboren 1553 Gestorben 11. Juli 1594 Neusorge Beruf Regierungsbeamter Familie Großeltern Wolfgang Georg von Schönberg und Margarethe von Haugwitz / Valentin Pflugk Vater Wolf von Schönberg Mutter Brigitta Pflugk (a. Knauthain) Geschwister Hans Wolf von Schönberg ; Elisabeth von Schönberg; Kaspar von Schönberg ; Christoph von Schönberg ; Margarethe von Schönberg ; Agnes von Schö...

Amtshauptleute von Flöha: 1874 bis 1938 ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde. Diese Amtshauptmannschaft hatte bis 1938 Bestand, danach wurde daraus der Landkreis (bis 1952) bzw. der Kreis Flöha (bis 1994, von 1990 bis 1994 wieder als "Landkreis Flöha...

Falkenauer Gemeinderat: 1930

Der Gemeinderat im Jahre 1930 bestand aus dem Bürgermeister, seinen Stellvertretern und dem sogenannten Gemeindeverordneten-Kollegium. Der Rat tagte ab 1912 im Haus Ortsl.-Nr. 21D und bestand im Jahre 1930 aus den folgenden Mitgliedern:   Bürgermeister Paul Jakob (seit 1911 Gemeindevorstand). Stellvertreter: Georg Uhlig Stellvertreter: Bruno Neumann Kollegiumsvorsteher Willy Preißler. Stellvertreter: Walter Lindner Stellvertreter: Oskar Lorenz Gemeindeverordnete 11 Personen   Literatur Rat der Stadt Chemnitz/R. Zeichner (Hrsg.), Chemnitzer Adreßbuch mit 85 Orten der Umgebung 1930 (Chemnitz 1930) S. 1295-1296.

Falkenauer Gemeinderat: 1891

In Falkenau wurde im Zuge der Sächsischen Landgemeindeordnung im Jahre 1839 der sogenannte Gemeinderat eingeführt. Der Rat wurde aller zwei Jahre neu gewählt und bestand aus dem Gemeindevorstand , seinem Stellvertreter, dem Gemeindeältesten, und den Ratsmitgliedern. Er setzte sich in der Regel aus drei Gutsbesitzern, zwei Häuslern und einem Unangesessenen zusammen, wobei allerdings nur die Angesessenen wahlberechtigt waren. Der Gemeinderat wählte aller sechs Jahre den Gemeindevorstand und seinen Stellvertreter. Der Rat tagte von 1886 bis 1895 im Haus Ortsl.-Nr. 35b und bestand im Jahre 1891 aus den folgenden Mitgliedern:   Gemeindevorstand Ernst Lange Gemeinderatsmitglieder Moritz Schreyer Clemens Naumann Ernst Teichmann Heinrich Barthel Wilhelm Klemm Hermann Hösel Adolf Rudolph Alfred Kluge Gemeindeälteste(r) Oswald Gläser   Literatur A. Peitz & Sohn (Hrsg.), Adreß-Buch des Amtsgerichtsbezirks Augustusburg i. Sa. (Flöha i. Sa. 1891). ...

Falkenauer Gemeinderat: 1839

In Falkenau wurde im Zuge der Sächsischen Landgemeindeordnung im Jahre 1839 der sogenannte Gemeinderat eingeführt. Der Rat wurde aller zwei Jahre neu gewählt und bestand aus dem Gemeindevorstand , seinem Stellvertreter, dem Gemeindeältesten, und den Ratsmitgliedern. Er setzte sich in der Regel aus drei Gutsbesitzern, zwei Häuslern und einem Unangesessenen zusammen, wobei allerdings nur die Angesessenen wahlberechtigt waren. Der Gemeinderat wählte aller sechs Jahre den Gemeindevorstand und seinen Stellvertreter. Der erste, nach diesem Prinzip konstituierte Gemeinderat wurde am 27. Februar 1839 gewählt. Die Wahl wurde unter dem Vorsitz des Gerichtsvorstandes zu Augustusburg und in Anwesenheit des Falkenauer Erbrichters Carl Clemens Wirth sowie der beiden Gerichtsschöppen Johann Gottlieb Bäßler und Gotthelf Friedrich Naumann vorgenommen. Der Rat tagte bis 1844 im Erbgericht und bestand 1839 aus den folgenden Mitgliedern:   Gemeindevorstand Carl Clemens Wirth Gemeinderatsmitgli...

Falkenauer Gemeinderat: 1903

In Falkenau wurde im Zuge der Sächsischen Landgemeindeordnung 1839 der sogenannte Gemeinderat eingeführt, der aller zwei Jahre neu gewählt wurde und der aus dem Gemeindevorstand , seinem Stellvertreter, dem Gemeindeältesten, und den Ratsmitgliedern bestand. Der Rat setzte sich in der Regel aus drei Gutsbesitzern, zwei Häuslern und einem Unangesessenen zusammen, wobei allerdings nur die Angesessenen wahlberechtigt waren. Der Gemeinderat wählte aller sechs Jahre den Gemeindevorstand und seinen Stellvertreter. Der Rat tagte von 1892 bis 1912 in Haus Ortsl.-Nr. 35b und bestand im Jahre 1903 aus den folgenden Mitgliedern:   Gemeindevorstand Ernst Lange Gemeinderatsmitglieder Oswald Naumann Clemens Naumann Ernst Teichmann Wilhelm Klemm Gemeindeälteste(r) Paul Otto Adolf Müller Karl Franke Hermann Herfurth   Literatur A. Peitz & Sohn (Hrsg.), Adreß-Buch für den Amtsgerichtsbezirk Augustusburg (Flöha i. Sa. 1904) S. 111.

Falkenauer Ortsvorsteher (ab 2011)

Nach der Eingemeindung von Falkenau nach Flöha im Oktober 2011 wird das Amt des Bürgermeisters im Ort abgeschafft und durch das Amt des Ortsvorstehers ersetzt. Dieser wird von den Mitgliedern des Ortschaftsrates gewählt. Kommt es nach zwei Wahlgängen zu keiner Mehrheit, entscheidet das Los.   Liste der Amtsinhaber Seit 2024 Martin Müller. 2019-2024 Thilo Walther. 2011-2019 Martin Müller.   Literatur Stadtverwaltung Flöha (Hrsg.), Stadtkurier Flöha. Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Flöha mit dem Ortsteil Falkenau 26.11 (November 2019) S. 1.

Falkenauer Bürgermeister und ihre Stellvertreter/innen (bis 2011)

Das 1839 in der Sächsischen Landgemeindeordnung eingeführte Amt des Gemeindevorstands wurde 1924 in Bürgermeister umbenannt.   Liste der Amtsinhaber und der Stelvertreter/innen 1990-2011 Martin Müller. Stellvertreter: Dietmar Dehne Stellvertreterin: Cornelie Sell 1981-1990 Dietmar Dehne. 1974-1981 Dieter Seidel. 1968-1974 Rudolf Mendlik. 1960-1968 Walter Lindner. 1951-1959 Max Uhlig. 1945-1950 Walter Lindner. 1935-1945 Ernst Hemmann. 1924-1934 Paul Jakob (seit 1911 Gemeindevorstand). Stellvertreter: Georg Uhlig Stellvertreter: Bruno Neumann   Literatur H. Hänsch, 625 Jahre Falkenau. Beiträge zur Geschichte (Falkenau i. Sa. 2002) S. 21.

Ortschaftsratswahl in Falkenau 2019

Am 26. Mai 2019 fand zu den Kommunalwahlen auch die Wahl des Ortschaftsrates für Falkenau statt. Die Ergebnisse wurden in der öffentlichen Sitzung des Gemeindewahlausschusses der Großen Kreisstadt Flöha am 28. Mai 2019 ermittelt. Der Ortschaftsrat wird in der Regel alle fünf Jahre gewählt. Die nächste Wahl wird am 09. Juni 2024 durchgeführt werden.   Allgemeines Wahlbeteiligung (in %): 71,8 Zahl der Wahlberechtigten: 1425 Zahl der Wähler: 1023 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 17 Zahl der gültigen Stimmzettel: 1006 Zahl der insg. abgegebenen gültigen Stimmen: 2911   Stimmenverteilung Nachfolgende Auflistung zeigt die absolute Stimmenverteilung für die Parteien sowie die Verteilung der Stimmen in Prozent und die Anzahl der erhaltenen Sitze im Rat (der aus sechs Sitzen besteht). Freie Wähler Mittelsachsen e. V. ∎ 1208 41,5 % 3 AFD ∎ 688 23,6 % 1 FDP ∎ 392 13...

Amtsleute von Augustusburg (bis 1874) ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde. Die Vorsteher einer Pflege nannte man anfangs Schaffen, d. h. Personen, welche dermalen die Notdurft des Hofes herbeibringen und anschaffen mussten. Später aber wurden sie Vögt...

Amtsleute von Schellenberg (bis 1590) ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde. Die Vorsteher einer Pflege nannte man anfangs Schaffen, d. h. Personen, welche dermalen die Notdurft des Hofes herbeibringen und anschaffen mussten. Später aber wurden sie Vögt...

Andreas Rösch (1619-1672)

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ID GND 124686508 VIAF 37857962 Abb. 1  Titelblatt der Hochzeitsmitteilung zur Vermählung von Magdalena Margaretha Müller von Bernegk mit Andreas Rösch am 2. März 1647, Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Lebensdaten Geboren 26. Oktober 1619 Markersbach Gestorben 9. September 1672 Beruf Amtsschreiber Familie Ehepartner Magdalena Margaretha Müller von Bernegk Kinder Andreas Rösch ; Johann Wolfgang Rösch ; Johannes Andreas Rösch Beziehungen David Müller (Amtsschösser) Andreas Rösch lebte im 17. Jahrhundert in Augustusburg und Falkenau. Er war Amtsschreiber und Amts-Adjunctus von David Müller (Schösser zu Augustusburg) sowie Steuereinnehmer in Augustusburg u...

Amtshauptleute von Augustusburg: 1590 bis 1856 ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde.   Das Amt Augustusburg 19. Jahrhundert 1842 Johann Friedrich Brückner , Ritter, war zuvor Justizamtmann in Rochlitz. 1822 ...

Amtshauptleute von Schellenberg: 1399 Bis 1590 ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde.   Das Amt Schellenberg 16. Jahrhundert 1585 Georg von Schönberg , Herr zu Glaucha. 1552 Reinhard von Rainsberg, Jägermeis...

Falkenauer Gerichtsschöppen: 1557 bis 1904

Den Falkenauer Erbrichtern standen zwei geschworene (Gerichts)Schöppen 1 Mittelhochdeutsch scheffe(ne), schepfe(ne), althochdeutsch sceffino, scaffin, eigentlich = der (An)ordnende, d. h. zu schaffen in dessen alter Bedeutung „anordnen“, siehe Schöffe , in: Duden Online , abgerufen am 05. August 2024. X zur Seite, die mit Aufgaben in der Rechtsprechung, aber auch – da damals die Judikative und Exekutive nicht getrennt waren – mit Verwaltungsaufgaben betraut waren. Die unten aufgeführte Liste enthält die bisher bekannten Träger dieses Amtes. Im Mittelalter waren Schöppen ungelehrte, unmittelbar aus dem Volke oder aus den Schöffenbaren 2 "Nach dem Rechte des Sachsenspiegels diejenigen Personen, welche die Fähigkeit hatten Schöffen, Zeugen, Vorsprecher etc. in dem Ding des Grafen od. des unter Königsbann richtenden Voigtes zu sein. Der Stand der Schöffenbaren war ein Geburtsstand, welcher sich aus freien Grundeigenthümern entwickelt hatte", siehe " S...

Falkenauer Amtsräume: 1839 bis heute

Bis zur Einführung der Landgemeindeordnung 1839 befand sich der Sitz des Gemeindevorstehers, des sogenannten Erbrichters , im Erbgericht . Dort wurden Geburten und Todesmeldungen registriert, das Hochzeitsgeld bezahlt, Feiern abgehalten und Losbriefe beantragt. Falkenau gehörte bis 1856 als Amtsdorf zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, vormals „Amt Schellenberg“. Später, vom 15. Oktober 1874 an, wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform neue Kreishauptmannschaften und Amtshauptmannschaften eingerichtet. Im Zuge dessen kam es zur Bildung des amtshauptmannschaftlichen Kreises Flöha, dem die Gemeinde Falkenau zugeteilt wurde. 1939 wurden die Amtshauptmannschaften in Landkreise umbenannt. Der Landkreis Flöha existierte bis zu den Kreisreformen in der DDR im Juli 1952, danach existierte er mit veränderten Grenzen bis zum Juli 1994 als Kreis Flöha weiter, zu dem auch Falkenau als eigentständige Gemeinde gehörte. Schließlich schloß sich Falkenau am 1....

Thomas Becker (um 1510-1573)

ID: –– Geboren um 1510 Gestorben 1573 Beruf Landwirt und Gutsbesitzer Gemeinde Falkenau Funktion Gerichtsschöppe Dienstjahre 1569 Familie Ehepartner (1) Margareta NN ; (2) Anna Rechenberger, geb. NN ; (3) Magdalena Hertel Kinder Michael Becker ; eine Tochter ( Meisterin Becker, vhl. Werner); Anna Becker (vhl. Künzel) Thomas Becker war Gutsbesitzer und Gerichtsschöppe in Falkenau, außerdem war er Vizerichter in Augustusburg. Er kam über seine dritte Ehefrau Magdalena Hertel (Witwe von Peter Teuf(f)el ) in den Besitz des Erbhofes Schreyer .   Chronik Ung. 1535 Heirat mit Margareta NN 1537 Er wird zum Vizerichter von Schellenberg (Augustusburg) bestellt. 1542/51 Er wird als Besitzer von Haus, Hof und Kräutergarten geführt. Ung. 1543 Sein Sohn Michael wird geboren....

Falkenauer Erbrichter: 1539 bis 1846

Dem Erbrichter (auch Schultheiß genannt) 1 H. Seifert, Die Ortsgeschichte des Dorfes Falkenau in Sachsen (Flöha i. Sa. 1938) S. 69; siehe auch " Erbgericht ", in: Pierer's Universal-Lexikon 5 (Altenburg 1858) S. 813 und " Schultheiß ", in: Meyers Großes Konversations-Lexikon 18 (Leipzig 1909) S. 72. X oblag die Verwaltung der Dorfgemeinde, er zog Abgaben und Steuern ein, durfte Handwerker halten und Mühlen 2 Als „Mühle des Erbrichter“ und als „Erbmühle“ finden wir sie [Gut 8: Die sogenannte "Göthelsche Mühle", Anm. d. A.] sowohl in den Kirchenbüchern als auch in den Erbkaufbüchern verzeichnet", siehe H. Seifert, Die Ortsgeschichte des Dorfes Falkenau in Sachsen (Flöha i. Sa. 1938) S. 134. X betreiben. Außerdem wurden im Erbgericht Geburten und Todesmeldungen registriert, das Hochzeitsgeld bezahlt, Feiern abgehalten und Losbriefe beantragt. Häufig waren mit dem Erbrichteramt auch das Schankrecht und das Braurecht verbun...