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Demographische Betrachtungen: Das Jahr 1885

Aus den Kirchennachrichten der Parochie Flöha ist über den demographischen Wandel in der lokalen Bevölkerung im Jahre 1885 das Folgende zu berichten: Geburten Geboren wurden 235 Kinder, 131 Jungen und 104 Mädchen; darunter befanden sich 20 uneheliche, elf totgeborene und drei Zwillingsgeburt. Ort Kinder Jungen Mädchen im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 235 131 104 - 18 Flöha mit Schweddey 81 43 38 - 13 Plaue 51 34 17 - 9 Falkenau 45 26¹ 19² + 3 Gückelsberg 27 14 13 - 7 Altenhain 25 10 15 + 4 Braunsdorf 6 4 2 + 4   Darunter Max Arno Grunert. Darunter Anna Marie Fischer, Elsa Helene Müller und Linna Minna Naumann.   Aufgebote Ort Aufgebote Getraut im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 66 ...

Paul Kurt Neubert (1893-1914)

ID: –– Geboren ~ 28. Mai 1893 Gestorben 28. Juli 1914 Königsbrück Familie Vater Paul Theodor Neubert Mutter Emma Marie Eckert Militärdienst Dienstherr Königreich Sachsen Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich) Rang Kanonier Regts.-Kom­man­deur Erich Wagner Regiment 5. Feld­artil­lerie-Regi­ment Nr. 64 Dienstjahre 1914 Konflikte Erster Weltkrieg Paul Kurt Neubert lebte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahr­hun­derts in Falkenau. Er war der Sohn eines Spinnmeisters, ledig und lebte wahrscheinlich bei seiner Familie im Haus Ortsl.-Nr. 26C. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er zum Militärdienst herangezogen, stirbt aber bereits am Ta...

Demographische Betrachtungen: Das Jahr 1881

Aus den Kirchennachrichten der Parochie Flöha ist über den demographischen Wandel in der lokalen Bevölkerung im Jahre 1881 das Folgende zu berichten: Geburten Geboren wurden 196 Kinder, 103 Jungen und 93 Mädchen; darunter befanden sich 21 uneheliche, drei totgeborene und eine Zwillingsgeburt. Ort Kinder Jungen Mädchen im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 196 103 93 - 3 Flöha mit Schweddey 71       Plaue 43       Falkenau 26       Gückelsberg 30       Altenhain 24       Braunsdorf 2         Aufgebote Ort Aufgebote Getraut im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 41 40 + 13   Todesfälle Gestorben sind 146 Personen, 77 männliche ...

Amtshauptleute von Flöha: 1874 bis 1938 ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde. Diese Amtshauptmannschaft hatte bis 1938 Bestand, danach wurde daraus der Landkreis (bis 1952) bzw. der Kreis Flöha (bis 1994, von 1990 bis 1994 wieder als "Landkreis Flöha...

Anton S(ch)indelar (1887/8-1915)

ID: –– Geboren 1887/8 Vermisst seit 16. Okt. 1915 Beruf Fabrikarbeiter Familie Ehepartner Rosa Hedwig Müller Kinder Rudi Felix S(ch)indelar Militärdienst Dienstherr Königreich Sachsen Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich) Dienstjahre 1915 Konflikte Erster Weltkrieg Anton S(ch)indelar lebte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahr­hun­derts in Falkenau, wo er als Fabrikarbeiter tätig war. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er zum Militärdienst herangezogen und gilt seit Oktober 1915 als vermisst 1 . H. Hänsch, 625 Jahre Falkenau. Beiträge zur Geschichte (Falkenau i. Sa. 2002) S. 38. X   Chronik 1887/8 Anton wird geboren. 1913 In der ersten Dezemberwoche des Jahres heiratet er ...

Karl Oskar Naumann (1882-1915)

ID: –– Geboren 22. Aug. 1882 Gestorben 24. Sept. 1915 bei La Ville-aux-Bois-lès-Pontavert Militärdienst Dienstherr Königreich Sachsen Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich) Rang Schütze Regts.-Kom­man­deur Bernhard von Kielmansegg (1915); Kurt von Dambrowski (1915) 2 G. Saupe/E. Vogel/E. Blohm, Das Kgl. Sächs. Schützen-Regiment "Prinz Georg" Nr. 108 , Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Sächsische Armee 31 (Dresden 1926) S. 122. X Regiment Schützen-(Füsilier)-Re­gi­ment „Prinz Georg“ Nr. 108 Bataillon III. Batl. Kompanie 9. Komp. Dienstjahre 1915 Konflikte Erster Weltkrieg Karl Oskar Naumann lebte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Falkenau....

Demographische Betrachtungen: Das Jahr 1882

Aus den Kirchennachrichten der Parochie Flöha ist über den demographischen Wandel in der lokalen Bevölkerung im Jahre 1882 das Folgende zu berichten: Geburten Geboren wurden 222 Kinder, 111 Jungen und 111 Mädchen, darunter befanden sich 18 uneheliche, sieben totgeborne und eine gemischte Zwillingsgeburt. Ort Kinder Jungen Mädchen im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 222 111 111 + 26 Flöha mit Schweddey 79       Plaue 42       Falkenau 38¹ ǀǀ     Gückelsberg 31       Altenhain 26       Braunsdorf 6         Darunter Karl Paul Andrae und Karl Oskar Naumann .   Aufgebote Ort Aufgebote Getraut im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 58 41 + 1 Flöha mit ...

Demographische Betrachtungen: Das Jahr 1884

Aus den Kirchennachrichten der Parochie Flöha ist über den demographischen Wandel in der lokalen Bevölkerung im Jahre 1884 das Folgende zu berichten: Geburten Geboren wurden 253 Kinder, 123 Jungen und 130 Mädchen; darunter befanden sich 38 uneheliche, fünf totgeborene und sechs Zwillingsgeburten. Ort Kinder Jungen Mädchen im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 253 123 130 + 59 Flöha mit Schweddey 94 49 45   Plaue 60 30 30   Falkenau 42 19¹ 23   Gückelsberg 34 13 21   Altenhain 21 12 9   Braunsdorf 2 -- 2     Darunter Osmar Willibald Gleisberg .   Aufgebote Ort Aufgebote Getraut im Vergleich zum Vorjahr Gesamt 63 51 + 10 Flöha mit Schweddey   15   G...

Kurt Blau (1895-1916)

ID: –– Geboren 15. Dez. 1895 Vermisst seit 6. Sept. 1916 bei Chaulnes an der Somme Militärdienst Dienstherr Königreich Sachsen Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich) Rang Schütze Regts.-Kom­man­deur Horst von Tümpling (1915-1916) Regiment Schützen-(Füsilier)-Re­gi­ment „Prinz Georg“ Nr. 108 Bataillon I. Batl. Kompanie 2. Komp. Dienstjahre 1916 Konflikte Erster Weltkrieg   1. Schlacht an der Somme Kurt Blau lebte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Falkenau. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er zum Militärdienst herangezogen und gilt seit September 1916 als vermisst 1 . Deutsche Verlustliste , Ausg. 1184, S. 15023 ( Sächsische Verlustliste...

Osmar Willibald Gleißberg (1884-1916)

ID: –– Geboren Dez. 1884 Gestorben 11. Febr. 1916 Saint-Souplet Familie Vater Louis Friedrich Gleißberg Militärdienst Dienstherr Königreich Sachsen Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich) Rang Grenadier Regts.-Kom­man­deur Max Joachim Otto von Scheel (Aug. 1914 bis April 1916) Regiment Reserve-Grenadier-Regiment Nr. 100 Bataillon I. Batl. Kompanie 4. Komp. Dienstjahre 1915-1916 Konflikte Erster Weltkrieg Osmar Willibald Gleißberg lebte im späten 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert in Falkenau. Er wurde als Sohn eines Maurers geboren. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er zum Militärdienst herangezogen und fällt im Februa...

Falkenauer Gemeinderat: 1891

In Falkenau wurde im Zuge der Sächsischen Landgemeindeordnung im Jahre 1839 der sogenannte Gemeinderat eingeführt. Der Rat wurde aller zwei Jahre neu gewählt und bestand aus dem Gemeindevorstand , seinem Stellvertreter, dem Gemeindeältesten, und den Ratsmitgliedern. Er setzte sich in der Regel aus drei Gutsbesitzern, zwei Häuslern und einem Unangesessenen zusammen, wobei allerdings nur die Angesessenen wahlberechtigt waren. Der Gemeinderat wählte aller sechs Jahre den Gemeindevorstand und seinen Stellvertreter. Der Rat tagte von 1886 bis 1895 im Haus Ortsl.-Nr. 35b und bestand im Jahre 1891 aus den folgenden Mitgliedern:   Gemeindevorstand Ernst Lange Gemeinderatsmitglieder Moritz Schreyer Clemens Naumann Ernst Teichmann Heinrich Barthel Wilhelm Klemm Hermann Hösel Adolf Rudolph Alfred Kluge Gemeindeälteste(r) Oswald Gläser   Literatur A. Peitz & Sohn (Hrsg.), Adreß-Buch des Amtsgerichtsbezirks Augustusburg i. Sa. (Flöha i. Sa. 1891). ...

Falkenauer Gemeinderat: 1839

In Falkenau wurde im Zuge der Sächsischen Landgemeindeordnung im Jahre 1839 der sogenannte Gemeinderat eingeführt. Der Rat wurde aller zwei Jahre neu gewählt und bestand aus dem Gemeindevorstand , seinem Stellvertreter, dem Gemeindeältesten, und den Ratsmitgliedern. Er setzte sich in der Regel aus drei Gutsbesitzern, zwei Häuslern und einem Unangesessenen zusammen, wobei allerdings nur die Angesessenen wahlberechtigt waren. Der Gemeinderat wählte aller sechs Jahre den Gemeindevorstand und seinen Stellvertreter. Der erste, nach diesem Prinzip konstituierte Gemeinderat wurde am 27. Februar 1839 gewählt. Die Wahl wurde unter dem Vorsitz des Gerichtsvorstandes zu Augustusburg und in Anwesenheit des Falkenauer Erbrichters Carl Clemens Wirth sowie der beiden Gerichtsschöppen Johann Gottlieb Bäßler und Gotthelf Friedrich Naumann vorgenommen. Der Rat tagte bis 1844 im Erbgericht und bestand 1839 aus den folgenden Mitgliedern:   Gemeindevorstand Carl Clemens Wirth Gemeinderatsmitgli...

Amtsleute von Augustusburg (bis 1874) ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde. Die Vorsteher einer Pflege nannte man anfangs Schaffen, d. h. Personen, welche dermalen die Notdurft des Hofes herbeibringen und anschaffen mussten. Später aber wurden sie Vögt...

Friedericke Rößer (gest. 1870)

ID: –– Geboren ? Gestorben 1870 Dresden Beruf Fabrikbesitzerin und Unternehmerin Familie Ehepartner Carl Ludwig Beaumont Friedericke Rößer stammte aus Puschwitz und war im 19. Jahrhundert Unternehmerin und Fabrikbesitzerin in Falkenau. Sie stirbt 1870 in Dresden.   Chronik 1836 Nach Tode des Herrn Göthel gab ihr Mann Carl Ludwig Beaumont die Pacht der Spinnmühle auf und erbaute stattdessen eine Spinnfabrik am Schieferbach: "36 Ellen lang, 26 Ellen tief und 5 Stock hoch, auf dem Gottlieb Friedrich Ottoschen Grundstück". Außerdem gehörte den Beaumonts noch eine Garnbleiche auf dem Grundstück Ortsl.-Nr. 35 . 1840 Carl Ludwig Beaumont stirbt am 3. März und wird in Flöha beigesetzt. Nach seinem Tod führt seine Frau die Geschäfte weiter. 1842 Sie ist als Besitzerin der Gebäude Ortsl.-Nr. 32, 33 und 35 und als Inhaberin einer der Kirchenstüh...

Amtshauptleute von Augustusburg: 1590 bis 1856 ◊

Falkenau gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, das im späten 16. Jahrhundert aus dem „Amt“ bzw. der „Pflege Schellenberg“ hervorgegangen war. Dessen Ursprünge lagen wiederum in der reichsunmittelbaren „Herrschaft Schellenberg“, die bis ins 14. Jahrhundert Bestand hatte. Nach dem Ende der sächsischen Ämterverfassung 1856 lag Falkenau im Zuständigkeitsbereich des Gerichtsamts Augustusburg. Ab 1875 – nach einer umfassenden Verwaltungsreform im Königreich Sachsen – gehörte Falkenau schließlich zur Amtshauptmannschaft Flöha, die aus den Bezirken der Gerichtsämter Augustusburg (ohne die Gemeinden Euba, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf), Frankenberg, Oederan, Zschopau (ohne die Gemeinde Kemtau) und der Gemeinde Hohndorf vom Gerichtsamt Wolkenstein gebildet wurde.   Das Amt Augustusburg 19. Jahrhundert 1842 Johann Friedrich Brückner , Ritter, war zuvor Justizamtmann in Rochlitz. 1822 ...

Falkenauer Gerichtsschöppen: 1557 bis 1904

Den Falkenauer Erbrichtern standen zwei geschworene (Gerichts)Schöppen 1 Mittelhochdeutsch scheffe(ne), schepfe(ne), althochdeutsch sceffino, scaffin, eigentlich = der (An)ordnende, d. h. zu schaffen in dessen alter Bedeutung „anordnen“, siehe Schöffe , in: Duden Online , abgerufen am 05. August 2024. X zur Seite, die mit Aufgaben in der Rechtsprechung, aber auch – da damals die Judikative und Exekutive nicht getrennt waren – mit Verwaltungsaufgaben betraut waren. Die unten aufgeführte Liste enthält die bisher bekannten Träger dieses Amtes. Im Mittelalter waren Schöppen ungelehrte, unmittelbar aus dem Volke oder aus den Schöffenbaren 2 "Nach dem Rechte des Sachsenspiegels diejenigen Personen, welche die Fähigkeit hatten Schöffen, Zeugen, Vorsprecher etc. in dem Ding des Grafen od. des unter Königsbann richtenden Voigtes zu sein. Der Stand der Schöffenbaren war ein Geburtsstand, welcher sich aus freien Grundeigenthümern entwickelt hatte", siehe " S...

Falkenauer Amtsräume: 1839 bis heute

Bis zur Einführung der Landgemeindeordnung 1839 befand sich der Sitz des Gemeindevorstehers, des sogenannten Erbrichters , im Erbgericht . Dort wurden Geburten und Todesmeldungen registriert, das Hochzeitsgeld bezahlt, Feiern abgehalten und Losbriefe beantragt. Falkenau gehörte bis 1856 als Amtsdorf zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Augustusburg, vormals „Amt Schellenberg“. Später, vom 15. Oktober 1874 an, wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform neue Kreishauptmannschaften und Amtshauptmannschaften eingerichtet. Im Zuge dessen kam es zur Bildung des amtshauptmannschaftlichen Kreises Flöha, dem die Gemeinde Falkenau zugeteilt wurde. 1939 wurden die Amtshauptmannschaften in Landkreise umbenannt. Der Landkreis Flöha existierte bis zu den Kreisreformen in der DDR im Juli 1952, danach existierte er mit veränderten Grenzen bis zum Juli 1994 als Kreis Flöha weiter, zu dem auch Falkenau als eigentständige Gemeinde gehörte. Schließlich schloß sich Falkenau am 1....

Edmund Schreyer (1860-1884)

ID: –– Geboren 1860 Gestorben 13. Dezember 1884 Chinesisches Meer Ausbildung Gymnasium in Freiberg Beruf Seemann Familie Großeltern Carl Friedrich Schreyer und Johanna Christiana Karolina Lange Vater Friedrich Moritz Schreyer Mutter Amalie Ernestine Pomsel aus Gückelsberg Geschwister Wilhelm Schreyer , Florenz Schreyer , Constantin Alexander Schreyer Edmund Schreyer war der zweitjüngste Sohn von Friedrich Moritz Schreyer, dem Eigentümer von Gut 7 in Falkenau. In jungen Jahren besuchte er wie seine Brüder das Gymnasium in Freiberg. Anschließend fuhr er zur See. Als Untersteuermann eines belgischen Handelsschiffes erlitt er im Dezember 1884 auf dem Chinesischen Meer Schiffbruch, wobei er -- so wie die Mehrheit der Besatzung -- den Tod fand. Das Unglück machte überregional ...

Falkenauer Erbrichter: 1539 bis 1846

Dem Erbrichter (auch Schultheiß genannt) 1 H. Seifert, Die Ortsgeschichte des Dorfes Falkenau in Sachsen (Flöha i. Sa. 1938) S. 69; siehe auch " Erbgericht ", in: Pierer's Universal-Lexikon 5 (Altenburg 1858) S. 813 und " Schultheiß ", in: Meyers Großes Konversations-Lexikon 18 (Leipzig 1909) S. 72. X oblag die Verwaltung der Dorfgemeinde, er zog Abgaben und Steuern ein, durfte Handwerker halten und Mühlen 2 Als „Mühle des Erbrichter“ und als „Erbmühle“ finden wir sie [Gut 8: Die sogenannte "Göthelsche Mühle", Anm. d. A.] sowohl in den Kirchenbüchern als auch in den Erbkaufbüchern verzeichnet", siehe H. Seifert, Die Ortsgeschichte des Dorfes Falkenau in Sachsen (Flöha i. Sa. 1938) S. 134. X betreiben. Außerdem wurden im Erbgericht Geburten und Todesmeldungen registriert, das Hochzeitsgeld bezahlt, Feiern abgehalten und Losbriefe beantragt. Häufig waren mit dem Erbrichteramt auch das Schankrecht und das Braurecht verbun...