Osmar Willibald Gleißberg (1884-1916)

ID: ––
Geboren Dez. 1884
Gestorben 11. Febr. 1916
Saint-Souplet
Familie
Vater Louis Friedrich Gleißberg
Militärdienst
Dienstherr Königreich Sachsen
Friedrich August III. von Sachsen / (Dt. Kaiserreich)
Rang Grenadier
Regts.-Kom­man­deur Max Joachim Otto von Scheel (Aug. 1914 bis April 1916)
Regiment Reserve-Grenadier-Regiment Nr. 100
Bataillon I. Batl.
Kompanie 4. Komp.
Dienstjahre 1915-1916
Konflikte Erster Weltkrieg

Osmar Willibald Gleißberg lebte im späten 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert in Falkenau. Er wurde als Sohn eines Maurers geboren. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er zum Militärdienst herangezogen und fällt im Februar 1916.

 

Chronik

1885

Osmar Willibald wird am 4. Januar in Flöha getauft.

1914

Am 1. August, um 17 Uhr, ergeht der Mobilmachungsbefehl durch Kaiser Wilhelm II.

Am 29. Dezember werden die Freiheit der Presse sowie die Bestimmungen zur Versammlungs- und Vereinsfreiheit in Sachsen außer Kraft gesetzt.

Wochenblatt für Zschopau und Umgegend, Nr. 154 vom 31. Dez. 1914, S. 1.

1915

Am 23. Oktober bezieht das I. Bataillon mit der 4. Kompanie Unterkunft in dem kleinen Dörfchen Aussonce im Département Ardennes in der Region Grand Est, wird am 29. Oktober aber nach Saint-Souplet verlegt.

1916

Er ist in Nordfrankreich in der Region Hauts-de-France stationiert und wird im Januar des Jahres als leicht verwundet gemeldet.

Deutsche Verlustliste, Ausg. 856, S. 11011 (Sächsische Verlustliste Nr. 244).

Einen Monat später fällt er in den Schützengräben von Saint-Souplet.

Deutsche Verlustliste, Ausg. 895, S. 11485 (Sächsische Verlustliste Nr. 258).

 

Fußnoten

  1. Wochenblatt für Zschopau und Umgegend, Nr. 154 vom 31. Dez. 1914, S. 1.
  2. Deutsche Verlustliste, Ausg. 856, S. 11011 (Sächsische Verlustliste Nr. 244).
  3. Deutsche Verlustliste, Ausg. 895, S. 11485 (Sächsische Verlustliste Nr. 258).

 

Literatur

A. Martin, Das Königl. Sächs. Grenadier-Reserve-Regiment Nr. 100, Erinnerungsblätter deutscher Regimenter. Sächsische Armee 16 (Dresden 1924) S. 191.
Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V. (Hrsg.), Verlustlisten Erster Weltkrieg (Köln 2024).